Warum Arbeitsplatzevaluierung?

Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) schreibt vor, dass die Arbeitgeber ihre Mitarbeiter vor allen Gefahren, die mit ihrem Arbeitsplatz in Zusammenhang stehen, umfassend schützen. Darunter fällt seit 1.1.2013 insbesondere auch die Beseitigung aller Umstände, die zu psychischen Erkrankungen führen können. Dazu zählen u.a. Alkoholkrankheit, Burnout, Depression und alle Folgen von Mobbing. Die Arbeitsinspektoren beschäftigen sich bei ihren Kontrollen intensiv mit diesem Thema und fordern entsprechende Maßnahmen ein.

ÖNORM EN 10075-1 bezeichnet als psychische Belastung "...alle Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken."

Die Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen nach dem ASchG ist somit in großem Maße eine unumgängliche Managementaufgabe, die aber gerade auch die Chance zu vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Diese eröffnen sich, wenn nicht bloß dem Gesetz Genüge getan, sondern auch gezielt Personal- und Organisationsentwicklung betrieben wird.

Die mit der Arbeitsplatzevaluierung verbundene Arbeit nehmen wir den Unternehmen zur Gänze ab. Wir sorgen dafür, dass unter der Leitung unseres Arbeits- und Organisationspsychologen die notwendigen Daten im jeweiligen Unternehmen erhoben werden. Gemeinsam mit unseren Klienten werden dann die Ergebnisse interpretiert und in der gesetzlich geforderten Form in den Gesundheits- und Sicherheitsschutzunterlagen dokumentiert. Wir unterstützen auch gerne die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen.

"Psychische Erkrankungen verursachen in Österreich jährlich sieben Milliarden Euro volkswirtschaftlichen Schaden" (Friedrich Schneider, Wirtschaftsforscher, Linz)

Seit der Steuerreform 2015 können Unternehmen Ausgaben für die Gesundheit der Mitarbeiter steuerlich absetzen. Die Mitarbeiter müssen keine Lohnsteuer dafür bezahlen. Gerne stehen wir auch für individuelle Auskünfte zur Verfügung (Mail: kontor(at)consult4value.at, Tel: +43 1 585 04 50) und freuen uns, wenn Sie uns kontaktieren.